Die Deutsche Bank hat angekündigt, bis Ende 2026 eine „Super-App" zu lancieren, die Banking, Trading, Versicherungen und Vorsorge in einer einzigen Anwendung vereinen soll. Ein ambitioniertes Vorhaben – das zum Scheitern verurteilt ist.
Das Problem mit Super-Apps in Europa
Was in Asien mit WeChat und Grab funktioniert, lässt sich nicht 1:1 auf Europa übertragen. Europäische Verbraucher bevorzugen spezialisierte Apps für verschiedene Finanzbereiche. Die Akzeptanz von All-in-One-Lösungen ist deutlich geringer als in asiatischen Märkten.
Die eigentliche Herausforderung
Die Deutsche Bank hat nicht die Agilität eines Fintechs. Während N26 und Revolut in Wochen neue Features launchen, braucht die Deutsche Bank Monate. In einem Markt, der von schneller Innovation lebt, ist das ein struktureller Nachteil.
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